Eine der beliebtesten Ausreden, die wir gerne benutzen, um nicht putzen zu müssen, ist: “Ich habe keine Zeit”. Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise ziehen sich derzeit jedoch immer mehr Menschen in die häusliche Isolation zurück und arbeiten – sofern möglich – von zu Hause aus. Es gibt jedoch auch zahlreiche Arbeitnehmer, die nicht im Home Office arbeiten können und ihre Tage anderweitig füllen müssen. Warum also die Zeit nicht nutzen und den Frühjahrsputz angehen? Die traditionelle Großreinigung ist nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung, sondern eine äußerst wirksame Methode, um die Wohnung hygienisch rein zu bekommen. In Zeiten von Covid-19 sicherlich keine verkehrte Aufgabe. Damit Ihnen das Putzen leichter fällt, finden Sie im Folgenden eine hilfreiche Checkliste für die wichtigsten Schritte.

Warum ein Putzplan sinnvoll für den Frühjahrsputz ist

Für einen gründlichen Frühjahrsputz sollten Sie mehrere Stunden Zeit einplanen – noch besser wären sogar ein paar Tage, damit Sie Ihren Putzplan systematisch und Schritt für Schritt abarbeiten können. Wenn Sie sich jeden Tag einen anderen Raum vornehmen, können Sie sich die Arbeit besser aufteilen und verlieren nicht so schnell die Lust am Putzen. Alternativ dazu können Sie die Räume auch unter Ihrer Familie aufteilen, damit jeder etwas zu tun hat und sich am Frühjahrsputz beteiligt. So oder so macht es in jedem Fall Sinn, einen Plan zu erstellen, wer wann was machen soll. Dann verlieren Sie nicht die Übersicht und sparen sich doppelte Arbeitsschritte. Bevor es ans Eingemachte geht, ist es sinnvoll, Ihre Putzvorräte zu checken. Das sind die wichtigsten Utensilien:

Checkliste für den Frühjahrsputz: So gehen Sie vor

1. Wohnung aufräumen

Bevor Sie mit der Großreinigung überhaupt erst beginnen können, ist es ratsam, alle Flächen freizuräumen, die geputzt werden sollen – vom Fußboden über Regalböden bis hin zu Tischen und Fensterbänken. Nutzen Sie die Gelegenheit und fragen Sie sich bei jedem herumliegenden Gegenstand, ob Sie diesen weiterhin behalten wollen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen des Frühjahrsputzes alles mit auszumisten, einzulagern, wegzuschmeißen oder auch zu spenden, das Sie nicht mehr benötigen: Magazine, Kleidung, Spielzeug, Papierkram, Deko usw.

2. Fenster reinigen

Wenn die Nächte kürzer und die Tage länger werden, lüften die ersten Sonnenstrahlen jedes schmutzige Geheimnis – besonders an den Fenstern und den Gardinen. Während die Vorhänge aus Stoff in der Waschmaschine gereinigt werden können, bedürfen die Glasscheiben etwas mehr Aufwand. Hier können Sie entweder mit Wasser, Spülmittel und einem Lappen den Dreck von Hand beseitigen oder aber Sie greifen auf einen Fenstersauger zurück – zum Beispiel der Marke Kärcher. Das Gerät säubert für Sie die Fenster mühelos, streifen- und tropfenfrei.

3. Staub wischen

Nachdem Sie alle Flächen freigeräumt haben, sollten Sie diese von grobem Staub befreien – andernfalls verteilt sich der ganze Staub nach dem Putzen sofort wieder auf allen Oberflächen. Nutzen Sie zum Staubwischen ein feuchtes Staubtuch, dann bleibt der Dreck besser daran haften. Alternativ dazu können Sie auch einen Staubwedel verwenden, um zum Beispiel die Pflanzen zu entstauben. Achten Sie darauf, den Staub immer von oben nach unten zu entfernen, sonst rieselt der Staub auf die bereits gereinigten Flächen herunter.

4. Fußboden saugen

Wenn Sie die ersten drei Schritte befolgt haben, ist der Fußboden an der Reihe: Saugen Sie jegliche Beläge sorgfältig ab, dazu zählen auch alle Ritzen, Ecken und Leisten. Anschließend werden alle glatten Böden (u.a. Laminat und Fliesen) noch zusätzlich feucht gewischt – empfindliche Böden aus Echtholz können mit einem speziellen Holzpflegemittel für Parkettböden gereinigt werden. Im Anschluss können Sie noch auffällige Flecken auf den Teppichböden mit einem Polsterreiniger bearbeiten. Oder aber Sie verwenden einen Dampfreiniger, z.B. von Vileda.

5. Möbel säubern

Das Entstauben der Regale ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, da es noch eine Vielzahl an Möbeln gibt, die Sie von innen und außen reinigen können – wie etwa Tische und Stühle, Kommoden und Kleiderschränke. Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, sollten Sie die Möbelstücke zuerst ausräumen und im Zuge dessen auch gleich alles aussortieren, für das Sie keine Verwendung mehr haben. Anschließend wischen Sie das Inventar mit einem feuchten Lappen aus und lassen es gut trocknen. Polsterbezüge können Sie noch zusätzlich waschen.

6. Bad putzen

Früher oder später ist auch das Bad an der Reihe – ein Ort, an dem die Keime und Bakterien nur so sprießen. Hier gilt ein besonderes Augenmerk den Armaturen und der Toilette, aber auch die Dusche und/oder die Badewanne müssen gründlich gereinigt werden. Und die Fliesen. Verwenden Sie an besten ein Scheuermittel für hartnäckige Stellen, einen Allzweckreiniger für die Kacheln (in Kombination mit einem Schrubber), ein Kalkentferner für Kalkränder und ein Schimmelentferner gegen Pilzsporen. Werfen Sie die verwendeten Lappen im Anschluss weg.

7. Küche reinigen

Zu guter Letzt ist die Küche dran: Zuerst reinigen Sie alle Schränke, am besten von außen und innen. Dafür müssen Sie auch hier alle Lebensmittel einmal ausräumen – und im Zuge dessen ein weiteres Mal alles aussortieren, was zum Beispiel schon länger abgelaufen ist. Anschließend reinigen Sie alle Arbeitsflächen und Fliesen, je nach Verschmutzungsgrad mit einem gewöhnlichen Allzweckreiniger oder einem aggressiveren Reinigungsmittel, zum Beispiel einem Fettlöser. Danach sind endlich die letzten Krisenherde an der Reihe, wie etwa der Kühlschrank, der Herd, der Backofen, die Mikrowelle und die Dunstabzugshaube.

Wenn Sie alle sieben Schritte hintereinander befolgt haben, können Sie sehr stolz auf sich sein. Die Wohnung sollte jetzt komplett sauber, ausgemistet und hygienisch rein sein. Zudem haben Sie nach dem Frühjahrsputz erst einmal Ruhe bis zur nächsten Großreinigung – spätestens also im Jahr 2021. Bis dahin können Sie die Füße hochlegen, die regelmäßige Grundreinigung muss aber natürlich weiterhin erfolgen.

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