Die Verbraucherstimmung in Deutschland trübt sich leicht ein. Die Nürnberger Marktforscher der GfK prognostizieren auf Basis einer Umfrage unter 2000 Verbrauchern für März einen Rückgang des entsprechenden Barometers um 0,1 auf 9,8 Punkte. GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl erläutert die am Donnerstag veröffentlichten Daten: “Was jetzt aktuell dazukommt, sind die ganzen Umstände, um die Ausbreitung des Coronavirus. Das betrifft ja auch vor allem China in erster Linie. Dort ist teilweise die Produktion schon deutlich zurückgefahren worden, in vielen Bereichen, oder ganz gestoppt worden. Und das hat natürlich auch Auswirkungen über die Lieferketten nach Deutschland für die Industrien. Und der eine oder andere Verbraucher ist da sicherlich auch ein bisschen verunsichert. Und vor allem auch die Arbeitnehmer. Wie sieht es um meinen Arbeitsplatz aus? Muss ich Kurzarbeit befürchten? Oder gar meinen Job verlieren?” Denn wegen der konjunkturellen Abkühlung erhielten im November bereits 96.000 Beschäftigte bundesweit Kurzarbeitergeld. Das sind mehr als während der europäischen Staatsschuldenkrise 2012/2013. Und den Prognosen zufolge dürfte die Zahl im Februar auf 117.000 ansteigen.

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